Festzinsdarlehen

Bei einer Baufinanzierung mit einem Tilgungsersatzinstrument (auch endfälliges Darlehen) bleibt der Kreditbetrag während der Konditionsbindungsfrist konstant. Die Tilgung fließt während der Laufzeit in einen Bausparvertrag, eine Kapitallebensversicherung oder in einen Investmentfond. Bei Ablauf des Vertrages für den Tilgungsersatz wird der an gesparte Betrag (Sparraten zzgl. Zinsen/Gewinne) verwendet, um die Baufinanzierung zurück zu führen.


Beispiel: Tilgungsaussetzung mit fondsgebundenem Investment
Mit der Fondshypothek haben Sie die Chance Ihre Immobilie zu finanzieren und gleichzeitig an den Aktienmärkten zu investieren.


So geht’s:
Wie beim Annuitätendarlehen, setzt sich auch bei der Fondshypothek die monatliche Zahlung aus einem Zins- und Tilgungssatz zusammen. Bei einem Darlehen von 100.000 € mit einem Zinssatz von 5 % und einer Tilgung von 1 % ergibt sich somit eine monatliche Rate von 500 €. Die meisten Banken erwarten allerdings eine höhere Tilgung als 1 % bei dieser Darlehensform.
Der Unterschied ist die Art der Tilgung: Der Tilgungssatz wird hier im Rahmen einer fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherung in Investmentfonds eingezahlt und fließt somit nicht direkt an die Bank zurück. Die Immobilie wird durch ein tilgungsfreies Darlehen, auf das Sie nur Zinsen bezahlen und dessen Restschuld während der gesamten Laufzeit konstant bleibt, finanziert. Die Ablaufleistung der Versicherung wird dann zur Rückzahlung des Darlehens verwendet und sollte daher dem Darlehensbetrag entsprechen. Bei langfristig positiver Wertentwicklung der Fonds kann es sogar zu einem entsprechenden Vermögensüberschuss führen.


Für wen ist ein Fondsdarlehen sinnvoll ?
Für Immobilienkäufer, die von den Vorteilen der Aktienanlage für den langfristigen Vermögensaufbau überzeugt sind. Insbesondere jedoch für die Immobilienkäufer, die ihre Immobilie vermieten wollen. Diese Kapitalanleger können die Zinsen aus der Finanzierung steuerlich absetzen und in erheblichem Umfang von Steuervorteilen profitieren.