Wie ermittelt die Bank einen Objektwert?

Veröffentlicht am

Sie haben Ihr Traumhaus gefunden? Doch passt das Objekt wirklich zu Ihnen und zu der geplanten Finanzierung? Das will die Bank wissen. Der avisierte Verkaufs- bzw. Kaufpreis ist dabei für die Bank nicht aussagekräftig. Vielmehr ist für sie maßgeblich, welcher Preis realistisch ist, wenn die Immobilie weiterveräußert würde. Um das herauszufinden, nimmt sie eine Objektbewertung vor, das heißt, sie ermittelt den in ihren Augen angemessenen Marktwert. Dabei rechnet sie eher konservativ.

Bei der Objektbewertung geht es für die Bank auch um die Frage, ob die Immobilie für die Mehrheit der Bevölkerung von Interesse ist, etwa was Lage und Ausstattung betrifft. Im Umkehrschluss heißt das: Je individueller die Immobilie, desto vorsichtiger kalkuliert die Bank. Eine Einzellage außerhalb geschlossener Ortschaft, wie zum Beispiel ein Resthof, lässt sich vor dem Hintergrund in der Regel nur mit einem hohen Eigenkapitalanteil finanzieren.

Wie die Bank den Objektwert ermittelt, unterscheidet sich mitunter stark. Denn Banken wenden unterschiedliche Verfahren an und nutzen unterschiedliche Quellen. So gibt es auch nicht den EINEN Marktpreis, sondern vielmehr einen Korridor, in dem sich der Preis bewegt. Die detaillierte Objektbewertung ist ein komplexer Prozess.

Eine Einschätzung dafür zu treffen fällt uns um so leichter, wenn alle dafür erforderlichen Unterlagen vorliegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.